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Zufriedene Tocher, Zufriedenes Pferd - Dank SWK

Donnerstag, 12. Februar 2009

Leuchtenden Kinderaugen kann ich einfach nicht widerstehen und so bekam meine Tochter zu ihrem 14. Geburtstag ihren lang ersehnten Wunsch erfüllt: Ich kaufte ihr ein Pferd. Wir wohnen in einem kleinen dörflichen Häuschen umgeben von vielen Feldern und weitläufigen Wiesen. Optimale Umgebung also für so ein große Tier, dass genügen Auslauf brauch und unterhalten werden möchte. In unserer Garage ist sowieso seit langem viel Platz, der nie genutzt wurde und jetzt schnell zum Stall umfunktioniert wurde. Eine Koppel wurde schnell umzäunt und so sind die Grundbedingungen für unser neues „Familienmitglied“ geschaffen.

Klar, meine Tochter ahnte schon Einiges, denn warum sollte ihr lieber Papa sonst die Garage umbauen und die Wiese eingrenzen?  Am Geburtstag war es dann soweit. Wir, also meine Frau und ich, fuhren mit Sindy (unsere Tochter) zu einem Pferdezüchter, der jede Menge Prachttiere auf dem Hof hat. Wir waren schon einmal dort und haben uns etwas erkundigt. Schließlich muss ja auch das Finanzielle abgeklärt sein, wobei uns übrigens die SWK-Bank sehr geholfen hat. Aber egal:  Sindy machte riesige Augen und wusste glaube ich sofort, was los war.

Dann ging es zur Pferdeschau. Unzählige Pferde haben wir uns angeschaut, bis letztlich Schneeflocke gefunden wurde. Ein schokobrauner Aegidienberger, der sogar meine Frau und mich verzaubert hat. Einen Pferdeanhänger hatten wir uns geliehen und auf dem Hof bereits abgestellt. Dann ging es ans „Aufladen“.

Die ganze Fahrt (ca. 10 Minuten) bis nach Hause schweifte der blick von Sindy nicht mehr vom Hänger weg. Damit ist der größte Traum auf jeden Fall erfüllt und wir sind alles super glücklich.

Mittlerweile hat sich Schneeflocke schon ganz gut eingelebt und Sindy ist beinahe täglich eifrig dabei, ihn einzureiten und Ausflüge zu planen. Das gesamte Zubehör wie Sattel, Zaumzeug, Reitersachen für Sindy etc. haben wir einfach vom noch übrigen Geld des SWK-Kredites bezahlt.

Wie ich schon sagte: Leuchtenden Kinderaugen kann ich einfach nicht widerstehen.

Geklontes Pferd bekommt Fohlen

Montag, 07. Juli 2008

Die Gentechnik geht in eine neue Runde, denn das weltweit erste geklonte Pferd hat Nachwuchs bekommen.

Schon bereits Mitte März erblickte das kleine Hengst-Fohlen, welches den Namen Pegaso trägt, in Italien das Licht der Welt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt erfreut sich das Fohlen bester Gesundheit.
Die italienische Wissenschaftlerin Giovanna Lazzari sagte bereits am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur folgendes: “Dass das erste geklonte Pferd auf ganz natürlichem Weg ein Fohlen bekommen hat, beweist, dass auch geklonte Tiere ganz normale Tiere sind”.

Die Wissenschaftlerin Lazzari arbeitet mit dem weltbekannten italienischen Genforscher Cesare Galli zusammen im Labor für Reproduktionstechnik im norditalienischen Cremona.
Der Vater von Pegasos ist ein Haflingerhengst mit dem Namen Abendfürst. Mit  dem Samen dieses Hengstes wurde die geklonte Stute Prometea befruchtet, so die Aussage der Wissenschaftler.
Die Tragezeit der Stute ist ohne Komplikationen normal verlaufen. “Auch Prometeas Verhalten gegenüber dem Fohlen ist ganz normal”, sagten die Wissenschaftler.
Die Geburt dieses Fohlens ist vor allem für den Reitsport eine sehr gute Nachricht. Junge Springpferde werden bereits in ihren frühen Jahren kastriert.
Erweisen sie sich dann später als Champions, war an eine Reproduktion auf herkömmlichem Wege nicht mehr zu denken.

“Es geht uns nicht darum, eine Kopie eines erfolgreichen Pferdes zu erschaffen, sondern wir möchten einfach, dass solche Champions ihr Erbgut an künftige Generationen weitergeben können”, erklärte Lazzari.