Archiv für Juli 2008

Richtiges Futter für die Rennmaus

Dienstag, 08. Juli 2008

Als Hauptbestandteil des Rennmausfutters sollte eine ausgewogene Mischung aus unterschiedlichen Sämereien verwendet werden. Diese Sämereien kann man entweder als Fertigmischung beziehen oder aus einzelnen Komponenten selbst anmischen.
Durch das Hinzufügen von  Vogelfutter für Sittiche zum Fertigfutter sollte jede handelsübliche Fertigfuttermischung sinnvoll aufgewertet werden.
Einzelne Futterkomponeten können im Zoofachhandel gekauft werden oder über das Internet bestellt werden. Im den zahlreichen Onlineshops findet man eine riesige Auswahl an Futtermittelkomponenten und man kann seine ganz individuelle Futtermischung herstellen. Für die Bezahlung im Onlineshop nutzt man am besten eine Kreditkarte. Es spielt dabei keine Rolle, ob die DKB oder vielleicht die Netbank die ausgebenden Geldinstitute sind. Zahlen mit der Kreditkarte ist sicher, unkompliziert und schnell. Der Versand der Ware erfolgt dann in der Regel noch am selben Tag.
Für Rennmäuse eignet sich am besten eine fettarme Körnermischung, welche aus den folgenden Inhaltsstoffen bestehen sollte und selbst angemischt werden kann:

  • 50% Wellensittichfutter
  • 20 % Kanarienfutter
  • 25% Grassamen
  • 5% Hartweizennudeln (Sternchennudeln)

Diese Mischung ist für fast jede Rennmaus geeignet. Jedoch benötigen trächtige oder säugende Tiere einen etwas veränderten Futterbedarf und sollten daher proteinhaltiger ernährt werden.
Das Körnerfutter kann direkt in die Einstreu gegeben werden und sorgt so für eine artgerechte Nahrungssuche.
Obst und Gemüse sollte aufgrund der darin enthaltenen Feuchtigkeit sowie Vitaminen und Mineralien täglich auf dem Speiseplan der Rennmäuse vorhanden sein.
Bei der Gabe von Obst sollte darauf geachtet werden, dass es zu Verdauungsstörungen kommen kann. Verantwortlich sind die darin enthaltenen Fruchtsäuren, es sollte sparsam verfüttert werden.

Leiden Rennmäuse an einer Durchfallerkrankung, sollte man kein Frischfutter anbieten und nur auf Körnerfutter zurück greifen.

Zoodirektor rechtfertigt Tötung dreier Tigerjungen

Montag, 07. Juli 2008

Zoodirektor Kai Perret, vom Magdeburger Zoo, hat seine Entscheidung zum Einschläfern von insgesamt drei nicht reinerbigen Tigerbabys gerechtfertigt.
Am Dienstag teilte der Zoodirektor in Magdeburg mit, dass dieses Vorgehen dem Artenschutz diene und vom Tierschutzgesetzt abgesichert sei.
Am Montag hat Perret zusammen mit dem Tierarzt, dem Zooinspektor und dem Bereichsleiter entschieden, den Nachwuchs der Sibirischen Tigerkatze “Kolina” und des nicht reinerbigen Vaters “Taskan” einschläfern zu lassen.

Nach Aussagen des Magdeburger Zoodirektors war bereits im Februar bekanntgeworden, dass die Vorfahren des Tigers “Taskans” nicht nur vom Sibirischen, sondern auch vom Sumatra-Tiger abstammen.
Bereits zu diesem Zeitpunkt war Tigerdame “Kolina” aber schon trächtig. Die Einleitung des Schwangerschaftsabbruchs hätte aber ein sehr hohes Risiko für die Tigerdame bedeutet.
Beide Tiere wurden getrennt und das Männchen wurde vor zwei Wochen kastriert.
Es ist jedoch geplant, dass sich beide Tiger bald wieder ein gemeinsames Gehege teilen. Die Zukunft des Tigermännchens “Taskan” ist dennoch ungewiss.
“Eine Tötung kann ich nicht ausschließen”, lies der Zoodirekter verlauten.
Auf einer Tagung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms in Antwerpen im September diesen Jahres wird über die Zukunft der insgesamt 31 nicht reinerbigen Tigern entschieden, welche sich in siebzehn europäischen Zoos befinden.

Das Tigerpaar lebt seit gut zwei Jahren im Magdeburger Zoo. Das Tigermännchen stammt aus dem Tierpark Hagenbeck in Hamburg, das Weibchen aus dem Zoo in  Hannover.

Geklontes Pferd bekommt Fohlen

Montag, 07. Juli 2008

Die Gentechnik geht in eine neue Runde, denn das weltweit erste geklonte Pferd hat Nachwuchs bekommen.

Schon bereits Mitte März erblickte das kleine Hengst-Fohlen, welches den Namen Pegaso trägt, in Italien das Licht der Welt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt erfreut sich das Fohlen bester Gesundheit.
Die italienische Wissenschaftlerin Giovanna Lazzari sagte bereits am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur folgendes: “Dass das erste geklonte Pferd auf ganz natürlichem Weg ein Fohlen bekommen hat, beweist, dass auch geklonte Tiere ganz normale Tiere sind”.

Die Wissenschaftlerin Lazzari arbeitet mit dem weltbekannten italienischen Genforscher Cesare Galli zusammen im Labor für Reproduktionstechnik im norditalienischen Cremona.
Der Vater von Pegasos ist ein Haflingerhengst mit dem Namen Abendfürst. Mit  dem Samen dieses Hengstes wurde die geklonte Stute Prometea befruchtet, so die Aussage der Wissenschaftler.
Die Tragezeit der Stute ist ohne Komplikationen normal verlaufen. “Auch Prometeas Verhalten gegenüber dem Fohlen ist ganz normal”, sagten die Wissenschaftler.
Die Geburt dieses Fohlens ist vor allem für den Reitsport eine sehr gute Nachricht. Junge Springpferde werden bereits in ihren frühen Jahren kastriert.
Erweisen sie sich dann später als Champions, war an eine Reproduktion auf herkömmlichem Wege nicht mehr zu denken.

“Es geht uns nicht darum, eine Kopie eines erfolgreichen Pferdes zu erschaffen, sondern wir möchten einfach, dass solche Champions ihr Erbgut an künftige Generationen weitergeben können”, erklärte Lazzari.

Wetter der kommenden Wochen entscheidet über Insektenplage

Montag, 07. Juli 2008

Die Entwicklung des Wetterverlaufes in den kommenden Wochen entscheidet darüber, ob es im Sommer eine Mücken-, Zecken- oder Schneckenplage geben wird, so die Aussagen der Deutschen Wildtier Stiftung.
Entgegen der verbreiten Meinung haben die Fröste in den vergangenen Tagen keinen Einfluss auf das Überleben der Insekten.
“Das ist ein Irrglaube”, erklärt Prof. Josef H. Reichholf, Botschafter der Deutschen Wildtier Stiftung in Hamburg.
“Die Wintertemperaturen haben für die Zahl der Mücken und Schnecken überhaupt keine Bedeutung. Bei Zecken führen warme Winter sogar eher dazu, dass ihre Zahl sinkt.”
Der Grund dafür liegt darin begründet, dass Schnee und Frost die Zecken in ihrer Phase der Kältestarre schützen. In den warmen und feuchten Wintern dagegen könnten Zecken von Pilzen und Sporen geschädigt werden.
Der Grund dafür, dass wir uns an einem lauen Sommerabend auf der Terrassen oder dem Balkon dem Ansturm von blutsaugenden Mücken erwehren müssen, liegt nicht am kalten oder warmen Winter, sondern am Wetter im Frühjahr und Frühsommer, so die Aussagen von Prof. Reichholf.
Ist das Wetter sehr trocken, wie zum Beispiel im März und April 2007, gibt es kaum Stechmücken und auch wenig Bremsen.
“Nicht der warme Winter, sondern der viele Regen in den letzten Wochen kann die Mückenbestände im Sommer vergrößern”, sagte Reichholf. “Die kurzen Frostperioden können den Beständen nichts mehr anhaben.”
Den allseits ungeliebten Nacktschnecken sei Frost ebenfalls egal. Ihr Wachstum und Fortbestand hänge allein von der Frühsommer- und Sommerfeuchtigkeit ab.